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April 2008

Kierspe. Hochdruck-Lifting für altes Gemäuer

Mit 200 Bar prasselt der Hochdruck-Wasserstrahl gegen das Gemäuer und hüllt die Arbeiter in eine Nebelwolke aus Wasserdampf und Dreckpartikeln: "Frühjahrsputz" an der Jubach-Staumauer in schwindelerregender Höhe.

Gestern starteten die Sanierungsarbeiten an der Luftseite der Talsperrenmauer. Dazu sind zunächst einmal Reinigungsarbeiten angesagt: Mitarbeiter der Firma Oxtec Umweltservice / Abraxas Industrieservice aus Flörsheim bei Wiesbaden spritzen die Mauer mit Hochdruckstrahlern ab, entfernen loses Fugenmaterial und Pflanzenbewuchs in den Fugen. Danach werden alle Fugen neu verfüllt.

Auch wenn die Maßnahme "eher optischer Natur" ist und nichts mit der Standsicherheit zu tun habe, so SEWAG-Pressesprecher Andreas Köster für den Wasserbeschaffungs-verband Lüdenscheid, ist sie doch als vorbeugende Maßnahme für den Erhalt der Staumauer zu sehen. Denn Planzenbefall kann das Eindringen von Wasser und damit Frostbrüche begünstigen. Die Fugen auf der Luftseite wurden während der Generalsanierung der Sperrmauer in den Jahren 1992 -'94 nur teilweise ausgebessert.